Wald-KiTa Zauberwald

Konzeption Zauberwald

Waldkindergarten Zauberwald

Unser Lehmofen Popocatépetl




 

Salamander

Warum in den Wald?

Unser Natur- und Waldkindergarten Zauberwald befindet sich an einem wunderschönen Ort im Forst Albshausen, mit Bach und Wiesengrundstück umgeben von Wald.

Seit Dezember 2001 können hier die Kinder der beiden Kindertagesstätten „Träumeland“ und „Sonnenwiese“ mit allen Sinnen die Natur erleben. Ohne vorgefertigte Spielmaterialien kann die Kreativität und Fantasie der Kinder voll ausgelebt werden.

Verschiedene waldpädagogische Projekte werden im Jahresablauf mit einbezogen.

Ein Waldsofa mit Feuerstelle, ein Weidenlabyrinth, eine Wasserrutsche, eine „Waldküche“, ein Insektenhotel, ein Waldxylophon sowie der Drachen-Lehmbackofen „Popocatepetl“ gehören zur Ausstattung unseres Zauberwaldes.

Ein beheizter Bauwagen mit Wechselkleidung steht uns ebenfalls zur Verfügung. Die Zauberwaldhütte mit Kaminofen schützt uns in der kalten Jahreszeit.

Durch die gute Zusammenarbeit mit dem zuständigen Förster und Waldpädagogen vom Hessenforst können wir auf eine gute Betreuung zurückgreifen.

Das Waldprojekt dauert das ganze Jahr über und bezieht die jahreszeitlichen Veränderungen mit ein.

Waldkindergärten sind ein ökologisches und ökonomisches Thema der Gegenwart und Zukunft.


Warum gehen wir in den Wald?

Wir sehen den Wald als Lebens- und Spielraum der Kinder im Rahmen der ganzheitlichen Erziehung. Hierzu zählt in hohem Maße die Entwicklung und Wahrnehmung der Sinne

(z.B. Gehör-, Geruch-, Gesichts-, Tast- und Gleichgewichtssinn).

Das Bewegungsbedürfnis kann im Zauberwald durch den großen Freiraum intensiv ausgelebt werden. Durch Klettern, Rutschen, Springen und Balancieren wird die Motorik und Koordinationsfähigkeit ausgebildet.

Für eine gesunde Entwicklung der Persönlichkeit ist Bewegung unabdingbar.

Durch Rücksicht, Hilfsbereitschaft, Rollenspiel und gegenseitigen Respekt wird das soziale Verhalten der Kinder gefördert.

Die Beziehung zur Natur, den Tieren und ihren Lebensraum wird sensibilisiert und somit die Achtung für die Umwelt geprägt.

Die Sprachentwicklung vollzieht sich im Spiel und bei den Bewegungsabläufen. Ebenso wird durch Erzählen von Märchen, Geschichten, Singen und Rollenspielen vor Ort die Sprachbildung gefördert.

Der Wald bietet gute Voraussetzungen für die Entwicklung der Grob - und Feinmotorik, auch der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Durch unser gemeinsames Waldprojekt wird das Immunsystem der Kinder gestärkt und die Gefahr der gegenseitigen Ansteckung verringert. Somit ist der Aufenthalt im Wald von großer gesundheitlicher Bedeutung.

Wissenschaftliche Erkenntnisse decken sich mit den Erfahrungen anderer Waldkindergärten, dass Kinder, die ihre Umwelt ausgiebig erleben, erforschen und begreifen dürfen sowie ihren Bewegungsdrang ausleben und somit ihre Körperlichkeit mit allen Sinnen erfahren, auch fähig sind, konzentriert und neugierig dem Unterricht in der Schule zu folgen.

Für die Kinder aber bedeutet der Zauberwald Spaß, Freude, Abenteuer und Entdeckungen. Die Lernphasen in den Entwicklungsbereichen geschehen ganz nebenbei.

Allen Kindern weiterhin viel Spaß im Zauberwald

wünschen

die Teams der beiden Kitas „Träumeland“ und „Sonnenwiese“.

 

Ihr habt den schönsten Kindergarten den es gibt!

Wir haben wahrgenommen, Stille empfunden, gelauscht, gestaunt und Euch beneidet
um den schönsten Zauberwald der Welt!

Danke, dass ihr so etwas schönes gemacht habt und das wir daran teilhaben dürfen
Karl Heinz & Mechthild

 

Bruno der Bär

Die Zauberwaldkinder bekamen im Herbst Besuch von einem neuen Freund.
Auf die Einladung von Willi Wildschwein, das bereits schon ein paar Jahre bei uns im Zauberwald wohnt, besuchte uns nun aus dem Norden Amerikas ein Bär.
Nun brauchte er auch einen Namen. Alle Kinder der Kitas Sonnenwiese und Träumeland machten hierzu Vorschläge. Demokratisch wurde abgestimmt und die Mehrheit entschied sich für den Namen Bruno.
Bruno der Bär hat jetzt einen schönen Platz bei unserem Bauwagen, ganz in der Nähe seines Freundes Willi, dem Wildschwein.
Ihm gefällt es bei uns im Zauberwald so gut, dass er für immer bei uns bleiben möchte. Hierüber sind die Zauberwaldkinder sehr glücklich.

Natürlich ist Bruno kein echter Bär, so wie Willi auch kein echtes Wildschwein ist.
Sie wurden beide aus Holz gefertigt. Mit der Motorsäge und viel künstlerischer Kreativität wurde der Bär von Herr Wolfgang Werner ( Forstwirt im Revier Eiterhagen) aus einem Baumstamm hergstellt. Unser Revierförster Andreas Heimann und der Künstler entschieden anschließend, den Zauberwaldkindern diesen Bären zu schenken.
Vielleicht besucht uns bald noch ein Freund von Willi Wildschwein.
Vielen Dank für die „Bären-Spende“ an Herr Wolfgang Werner und Herr Andreas Heimann (Revier Eiterhagen).

Unser Wildschwein Willi

Auf den Spuren des „Elefanten“

Bei der letzten Aktion der zukünftigen Schulkinder von der Kita Träumeland im Zauberwald waren wir auf der Suche nach dem „Elefanten“. Hierbei half uns Herr Andreas Heimann, der uns in seiner Funktion als Förster im Zauberwald betreut und mit Rat und Tat zur Seite steht. Leider befand sich der „Elefant“ nicht in der Nähe des Zauberwaldes, doch als Förster kennt man „seinen“ Wald und Herr Heimann konnte ihn schließlich ausfindig machen. Mit dem Zauberwaldbus fuhren wir dann morgens auf einen Parkplatz unweit des Stellbergsees. Hier wartete Herr Heimann bereits auf uns. Zu Fuß ging es dann noch ein ganzes Stück des Weges durch Feld, Wiese und Wald. Hier fanden wir dann auch schon Spuren des „Elefanten“. Durch Sträucher, Hügel und Pfützen wanderten wir weiter, bis wir ihn im Wald zwischen den Bäumen entdeckten. Als wir beim „Elefanten“ ankamen, erklärte uns Herr Heimann, wie er arbeitet. Inzwischen war auch der Besitzer des „Elefanten“ eingetroffen. Er setzte sich auf ihn und schon bewegte der „Elefant“ sich und zeigte uns, was er alles kann. Im sicheren Abstand beobachteten wir, wie er mit seinem langen Rüssel und Greifarm die Bäume umfasste und absägte. Gleichzeitig entfernte er die Äste vom Stamm und sägte diese in gleichmäßige Stücke. Jeder Baum wird gezählt und zum Schluss kann man von ihm erfahren, wie viel Meter Holz er an einem Tag verarbeitet hat.
Der „Elefant“ heißt eigentlich mit richtigem Namen Harvesta. Wir Kinder vom Zauberwald nennen diese große Waldmaschine „Elefant“, weil sie einen langen Kranarm besitzt mit dem sie greifen kann, wie ein Elefant mit seinem Rüssel.
Nachdem wir auf dem Rückweg auf einer Wiese gefrühstückt hatten, wartete der Waldbus bereits auf dem Parkplatz auf uns und wir fuhren zurück zum Kindergarten.

Die Kinder vom Zauberwald und ihre Waldfee Petra Kruhm bedanken sich bei Herrn Förster Heimann und dem Besitzer des „Elefanten“ ganz herzlich für diesen interessanten und lehrreichen Vormittag.

Zauberwald-Kinder bauen Nistkästen

Die zukünftigen Vorschulkinder der Kita Träumeland mit (von links) Herrn Maßmann, FÖJ Julia Heinemann, Herrn Lippke und die Waldfee Petra Kruhm

Einmal im Monat gehen alle zukünftigen Schulkinder der Kita „Träumeland“ aus Guxhagen gemeinsam in den Zauberwald. An diesem Tag wollen wir besondere waldpädagogische Projekte und Aktionen durchführen.
Am 30. April startete unser erstes Projekt mit dem Bau von Nistkästen.
Aufgeteilt in acht Gruppen mit jeweils drei Kindern wurden die Nistkästen für Meisen mit fachlicher Hilfe von Herrn Gottlieb Maßmann ( NABU) und Herrn Udo Lippke (Förster a.D.) zusammengebaut.
Bevor aber gehämmert und geleimt werden konnte, musste erst herausgefunden werden, welches Brett zum Boden, zu den Seiten oder zum Dach gehören. Nun ging es mit Eifer und Freude daran, die Nistkästen zusammenzubauen.
Damit auch jedes Kind Erfahrung im Umgang mit Hammer und Leim machen konnte, wurde immer abgewechselt.
Kurz bevor uns der Waldbus wieder abholte, konnten wir den letzten der acht Nistkästen fertigstellen.
Wie solch ein Nistkasten angenommen wird, können wir zur Zeit im Zauberwald beobachten: Hier fliegt eine Meise immerzu in ihren Nistkasten, um ihren kleinen Nachwuchs zu füttern. Dazu braucht dieses kleine Vögelchen ca. 2,5 Zentner Nahrung im Jahr. Habt ihr das gewusst?
Zur Erinnerung noch ein Gruppenfoto, auf dem die Kinder mit Stolz ihre gebauten Nistkästen präsentieren.
Bei unserer nächsten Aktion werden diese fachgerecht in der Nähe des Zauberwaldes
aufgehängt, damit die Zauberwaldkinder im nächsten Jahr die Meisen beobachten können.

Vielen Dank an die freiwilligen Helfer Herrn Lippke und Herrn Maßmann, die immer wieder ihre Hilfe und Unterstützung für solche Aktionen anbieten.

 

Das kann man alles entdecken...

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