Guxhagener Schülerinnen und Schüler erleben Wintermärchen auf der Skifreizeit in Schönau
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Guxhagener Schülerinnen und Schüler erleben Wintermärchen auf der Skifreizeit in Schönau

Die 117 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 der IGS Guxhagen erlebten vom 31. Januar bis 07. Februar 2019 eine in jeder Hinsicht tolle, vielleicht unvergessliche Klassenfahrt in ein tief verschneites Schönau am Königssee im Berchtesgadener Land.

Ziel war traditionellerweise das kreiseigene Schullandheim „Buchenhaus“,  das die Guxhagener Schülerinnen und Schülern seit über 30 Jahren beherbergt.
Am Donnerstagmorgen hatte das Warten ein Ende und die Vorfreude auf die Fahrt war in den Gesichtern der Schülerinnen und Schüler deutlich zu sehen. Zahlreiche Eltern verabschiedeten ihre Kinder auf die 8-tägige Skifreizeit.

Fünf dieser acht Tage standen ganz im Zeichen des Wintersports. Keiner der neun mitfahrenden Lehrerinnen und Lehrer konnte sich erinnern, je zuvor derart gute  Schneeverhältnisse in den Berchtesgadener Alpen vorgefunden zu haben. Sie  waren die Grundlage für die begeisterte Teilnahme an den Skikursen des „Alpincenter Berchtesgaden“ in verschiedenen Skigebieten des Berchtesgadener Landes sowie dem österreichischen Lofer. Nach den üblichen Schwierigkeiten des ersten Skitages waren die Schülerinnen und Schüler sehr motiviert und konnten so ihre skifahrerischen Fähigkeiten aufbauen bzw. weiterentwickeln.
Am Ende des 5. Skitages stand die Siegerehrung auf dem Abendprogramm, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre verdienten Urkunden und Medaillen von Skischulchef Stefan Höllbacher überreicht wurden. Die Veranstaltung wurde von dem „Auftritt“ eines aus vielen Fernseh- und Kinofilmen bekannten Steinadlers gekrönt. Dessen Falkner, der Berchtesgadener Wolfgang Czech, vermittelte den Schülerinnen und Schülern sehr anschaulich verblüffende Details über Lebensweise und Fähigkeiten der Steinadler. Eine Jahrgangsdisko rundete diesen Abend ab.

Auch abseits der Skipisten bot die Freizeit viel Sehens- und Entdeckenswertes: Die engen und romantischen Gassen der Mozartstadt Salzburg sowie das „Haus der Natur“ wurden ebenso besichtigt wie die Natureisbahn am Königssee, umrahmt von einer ausgiebigen Wanderung. Außerdem lockte Berchtesgaden mit seinen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. dem „Haus der Berge“ oder dem Salzbergwerk.
An den Abenden bot sich den Schülern ein abwechslungsreiches Programm: Herr Wegscheider, ein Biologe des Nationalparks Berchtesgadener Land, hielt einen spannenden Vortrag über die hiesige Tierwelt, die Bergrettung führte einen Kletterkurs durch und  die Sportbegeisterten kamen bei Völkerball, Fußball, Handball und Tischtennis voll auf ihre Kosten. Die Wasserratten konnten sich im heimeigenen Schwimmbad tummeln. Das Highlight war allerdings die „Big Game Show“, bei der die Klassen in sechs sportlichen, musischen und künstlerischen Disziplinen gegeneinander spielten.
Als es am frühen Donnerstagmorgen mit den 3 Bussen auf die Heimreise ging, lagen ereignis- und lehrreiche Tage hinter den Teilnehmern, die noch lange nachwirken werden. An der Schule angekommen, schlossen Eltern und Verwandte ihre Lieben wieder in die Arme.
Wieder einmal bot die Jahrgangsfahrt nach Schönau den Jugendlichen aus unterschiedlichen Klassen die Möglichkeit Freund- und Bekanntschaften zu schließen und sich als Jahrgang untereinander besser kennenzulernen.

Ein herzlicher Dank gebührt dem Landkreis sowie den Wohngemeinden, die durch ihre finanzielle Unterstützung die Bezahlbarkeit der Schönau-Fahrt für die Eltern ermöglicht.

(Jörg Müller, )

KULT-UHR-Zeit 30.03.2019
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KULT-UHR-Zeit 30.03.2019

Das fundierte Halbwissen der irischen Musik.

Ein Abend mit Live Musik und kuriosen Geschichten rund um den Irish Folk mit Guido Plüschke

Irish Folk ist einer der beliebtesten Musikstile in Deutschland, wenn nicht sogar weltweit. Fast egal, wen man danach fragt, die Antwort ist: „Irish Folk finde ich gut! Mit einem Guinness in der Hand noch besser und in Verbindung mit Live-Musik fast unschlagbar“.

Allerdings haben sehr viele Menschen im Zusammenhang mit irischer Musik immer nur die gleichen Namen im Kopf: Dubliners, U2, Riverdance und Johnny Logan, der mehrfach den Eurovision Song Contest gewann. Dabei haben Irland und die irische Musik weitaus mehr zu bieten! Speziell der traditionelle Irish Folk hat eine Menge interessanter und kurioser Geschichten zu erzählen.
Und genau hier setzt Guido Plüschke an. Wer weiß schon, warum es eine Irish Bouzouki gibt, obwohl die Bouzouki ein griechisches Instrument ist? Oder was ein Jig und ein Reel ist, die immer wieder in Artikeln und Rezensionen im Zuge von Irish-Folk-Konzerten genannt werden? Und warum wird in der Session nichts angesagt und trotzdem fangen alle zusammen an und hören zusammen auf und noch besser, spielen sogar das gleiche Stück zusammen? Aber die allerwichtigste Frage ist, warum hat  Mario K. aus Bielefeld niemals die Concertina Master Class bei der Willie Clancy Summer School in Miltown Malbay besuchen dürfen und was ist überhaupt eine Concertina und wer war Willie Clancy?

Guido Plüschke ist ein gefragter Dozent für die irische Rahmentrommel Bodhrán und erlangte 2008 in Irland den 3. Platz bei den World  Bodhrán Championships, den Weltmeisterschaften auf diesem Instrument. 2004 schrieb er seine Magisterarbeit an der Universität Lüneburg über die irische Musik und die Bodhrán, war bereits über 60 Mal in Irland und ist dort ein gern gesehener Session-Gast.
Mit seinen drei Bands tourt er durch Deutschland und egal wo er ist, sammelt er kuriose Geschichten aus der Irish Folk Szene und Anekdoten, die er selber  erlebt hat.
Und das sind bei zusätzlich über 1000 Musikworkshops, 25 Jahren Bühnenerfahrung und über 30 Platten-Produktionen eine ganze Menge. Aber keine Angst, es wird kein staubtrockener Vortrag, es wird eine Hommage an die grüne Insel. Der begeisterte Irland-Kenner nimmt sein Publikum auf eine Reise zur grünen Insel mit. Es wird gesungen und gelacht und auf humorvolle Art werden interessante Facts vermittelt. Irische Live-Musik und kuriose Geschichten treffen auf fundiertes Halbwissen und am Ende weiß man mehr, aber nicht alles